Montag, 15. September 2014

Packen, Flug und Arrival Camp

Ein Hallo von der anderen Seite des Atlantiks! :D
War vor dem Flug doch ein bisschen zu faul für einen Post ^^ Naja, jetzt konnte ich mich endlich mal aufraffen..

Zum Packen will ich nicht viel sagen. Ich durfte 20kg im Koffer und 6kg im Handgepäck haben. Es hat alles recht locker reingepasst, als am Flughafen der Koffer gewogen wurde, hatte ich 19.4kg.. xD Handgepäck wurde gar nicht gewogen. Packen angefangen habe ich am Montag vor dem Flug, richtig fertig war ich aber natürlich erst um Mitternacht am Tag vorher. Geschlafen habe ich ehrlich gesagt gar nicht in dieser Nacht. Ich war nicht wirklich aufgeregt (ich konnte es ja gar nicht wirklich realisieren), aber wer mich kennt, weiss wie durcheinander mein Schlafrhythmus ist.

Um vier Uhr morgens hiess es dann aufstehen, die letzten Sachen noch in das Handgepäck packen und los zum Flughafen um 5 Uhr! Ich fuhr so ca. 2 Stunden mit dem Zug nach Zürich. Am Flughafen mussten wir zur ByeByeBar und wir waren echt verwirrt, wo das überhaupt war. Als wie endlich ankamen, waren Julia und ihre Familie und die Volunteer schon da. Wie gingen mit unseren Koffern zum Check-In und nachdem alles erledigt war, hatten wir eine halbe Stunde noch Zeit zum Verabschieden. Ich habe gar nicht geweint. Ich musste bei gar keiner Verabschiedung wirklich weinen, vll auch, weiss ich es gar nicht fassen konnte.. Ist ja auch nicht so einfach. ^^ Irgendwann mussten dann ich und Julia alleine weiter. Ein letztes Mal umarmt, und dann ging unser Abenteuer richtig los! :D
Ich bin echt froh, dass Julia bei mir war. Ich war die ganze Zeit echt verwirrt (was wahrscheinlich am Schlafmangel lag) und ja. Schlussendlich stiegen wir ins Flugzeug Richtung Amsterdan ein. Dazu gibt es nichts Besonderes zu sagen, ich sass am Fensterplatz beim Notausgang (wuhuu, Beinfreiheit!!). Der Flug dauerte ca anderthalb Stunden.. Ich hatte ein Problem mit dem Druck, die Landung war also die Hölle.. :/ Im Amsterdam hatten wir zwei Stunden Aufenthalthalt, wir haben was gegessen und uns dann mal auf dem Weg zum Gate gemacht.. Es war natürlich irgendwo im Kaff hinten und wir konnten so 20 min laufen. Dort sind wir dann ein bisschen rumgesesseb und haben Ausschau nach den AFS-Gepäckzettel gehalten. Bis Panama sagen wir keine. Es gab aus unerfindlichen Gründen nochmal eine Sicherheitskontrolle, diesmal sogar mit einem Gerät, wo man reinstehen musste.. Naja, es hat nichts gepiepst. :) Im Flugzeug war ich wieder am Fenster, diesmal beim Flügel. Es stand und 11 Stunden Flug bevor. Es ging jedoch schneller durch als gedacht.
An dieser Stelle ein Danke an alle, die etwas im mein Abschiedsbuch geschrieben, gemalt usw haben.. :)) Es ist alles megaschön, es hat mich wirklich fast zu Tränen gerührt. Aber nur fast ;) Fast losgeweint habe ich auch beim Film "Das Leben ist ein mieser Verräter", den ich im Flugzeug geschaut habe. Geschlafen habe ich natürlich nicht. 

Nach 11 Stunden Flug klebten ich und Julia wie Fliegen am Fenster, da wir Ausschau nach Panama gehalten hatten.. Da es leider ein bisschen wolkig war, konnten wir nicht so schöne Fotos machen.
Dann waren wir auch endlich in Panama angekommen! Draussen hatten wir Ausschau nach unseren Koffern gehalten und dann ging es durch die Migration. Uns war schon etwas Bange, dass etwas nicht stimmen könnte, aber es lief alles gut. Nur die Frau mot de Stempel sah so unfreundlich aus. Etwas Enttäuschend, immerhin war sie die erste Panameña mit der wir geredet hatten. :P Draussen hatten wir eecht schnell den AFS-Volunteer gefunden, dann hiess es erstmal eine halbe Stunde auf die Norweger und Österreicher warten. Sie waren im gleichen Flugzeug (wie wir erfuhren), aber wer weiss, warum das so lange dauerte. Nachdem aber auch endlich sie da waren, fuhren wir zu unserem Hostal.

Dort erwarteten uns schon die Italiener und die restlichen Volunteer. Nach viel Papierkram konnten wir endlich schlafen gehen. Am nächsten Morgen ging es zur Migration, wo wir grösstenteils gewartet haben. Noch was zur (un)Pünktlichkeit der Latinos: Es stimmt was alle sagen, sie nehmen es ziemlich gemütlich mit der Zeitplanung.
Den Rest des Tages haben wir Spiele gespielt, eine Präsentation über Panama gehabt usw. Die Lagerleiter waren echt cool, und das Lager hat Spass gemacht. Am Nachmittag hat es zu regnen begonnen und man hatte echt das Gefühl, das Dach würde einem gleich auf den Kopf fallen. Man konnte kaum den anderen hören, weil es so laut war. XD Aber es war noch toll. Jedoch konnte ich es kaum erwarten, endlich zur Gastfamilie zu gehen. Was dann am nächsten Tag, Sonntag der 7.September, der Fall war. Da es nach Arraijan recht nah ist, waren wir einer der letzten die gingen. Wir waren zu viert. In einem kleinen Bus fuhren wir zum Haus von Irma, unserer Local Represantative. Sie ist wirklich sehr nett und kümmert sich um uns. Dort wurden wir dann von unseren Gastfamilien abgeholt.

Wie die letzte Woche so war, schreibe ich später mal; der Post ist schon jetzt zu lang. Wahrscheinlich viel zu viel unnötigs Zeug xD

Ein ziemlich schlechtes Foto vom schönen Panama, dass ich aus dem Auto gemacht habe.. Es folgen bessere. ^^ Ich wollte nur zeigen, dass es grün ist  ;)

Kommentare:

  1. Hey Mithu!
    Here is Lara, who you used to go camping with... I'll try to get you mixed in languages :) Hope you're all fine, there over the Atlantic. I'm surrounded from the Atlantic, at the moment, 'cause I'm in Ireland. It's ten p.m. in here :)
    ^^
    I wünsche dir ganz e gueti Zyt!
    Lara

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    1. Heii! We du mi würklech wosch verwirre, söttisch am eheste mit franz afah :P i bruuche momentan aui sprache xD
      mir geits guet, ja, i hoffe bi dir isch o aues i ordnig :)
      mithu

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